Im historischen Fachwerkgebäude im Postleitzahlbereich 29462 (Niedersachsen) haben wir maßgefertigte Holzfenster aus Polen mit Montage eingebaut. Die Elemente (Kiefer) wurden flächenbündig in der Ebene der Fachwerkbalken gesetzt, dzięki czemu die historische Tektonik der Fassade vollständig ablesbar bleibt. Eingesetzt wurde ein Holzfenstersystem mit 80 mm Bautiefe; der traditionelle hölzerne Wetterschenkel in Kombination mit der Dreifachverglasung 14/4/14/4 (Ug = 0,6 W/m²K) verbindet originalgetreuen Detailcharakter mit moderner Energieeffizienz.
Die Fenstermontage erfolgte im Feld zwischen Ständern und Riegeln: tragfähige Unterlage unter der Rahmenunterkante, formschlüssige Befestigung im Holz sowie ein funktionaler Anschluss mit Illbruck Trio – innen luftdicht und diffusionshemmend, in der Mitte wärmedämmend, außen schlagregendicht und diffusionsoffen. Der Anschluss Fenster–Balken wird gemäß Abstimmung mit dem Eigentümer durch einen örtlichen Tischler mit Leisten sauber verblendet.
Ergebnis: Restaurierung der Fachwerkfassade ohne optische Kompromisse bei deutlich verbessertem thermischem Komfort – ein Beispiel dafür, wie Holzfenster für den Denkmalschutz und Fenstermontage in Deutschland die denkmalpflegerischen Anforderungen mit heutigen Leistungswerten verbinden.
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